Yin Yoga — Yoga auf die ruhige Art

Yin Yoga ist die per­fek­te Ergänzung zum Ash­tan­ga Yoga. Oder aber eine Alter­na­tive für die, die etwas Ruhigeres suchen.

Yin Yoga ist eine regener­ierende und entspan­nende Prax­is. Yin Yoga wird vor­wiegend im Sitzen und Liegen prak­tiziert. Die Dehnun­gen sind pas­siv, d.h. wir nutzen das Gewicht des Kör­pers und helfen uns mit Gurten, Bol­stern, Yogak­lötzen oder Deck­en.

Yogakurse Dresden - Yin und Yang.

Im Yin Yoga geht es vor allem um die Stim­u­la­tion von Kapseln, Bän­dern und Bindegewebe. Dieses Gewebe (neudeutsch: Faszien) zieht sich wie ein Spin­nen­netz durch den ganzen Kör­p­er, umhüllt Muskeln, Knochen, Gelenke und Organe und verbindet — wie die alte Beze­ich­nung sagt — alles miteinan­der.

Allerd­ings sind Faszien weniger elastisch als Muskeln und benöti­gen einen größeren Reiz. Deshalb wer­den die einzel­nen Posi­tio­nen im Yin Yoga länger gehal­ten, typ­is­cher­weise für zwei oder mehr Minuten. Wegen sein­er beruhi­gen­den Wirkung, eignet sich diese Art Yoga auch bestens für die späteren Abend­stun­den (→Kurszeit­en).

Sta­tisch zu üben ist nicht neu. Neu ist lediglich der Name. Yin Yoga nach Paul Gril­ley und Sarah Pow­ers bedi­ent sich zudem Konzepten aus dem Dao­is­mus und der Tra­di­tionellen Chi­ne­sis­chen Medi­zin. Nach dem anfänglichen Boom der Yang-Stile erfreut sich diese ruhige Art, Yoga zu üben, seit Mitte der 90er Jahre zunehmender Pop­u­lar­ität.

Meridiane sind Energieleitbahnen im Körper.

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