Ashtanga Yoga in der Dresdner Neustadt:
Yoga auf die dynamische Art

Boden­ständig. Gradlin­ig. Ohne Schnörkel. Ash­tan­ga Yoga ist die “Mut­ter” aller dynamis­chen Yog­a­rich­tun­gen. Gibt’s in Dres­den schw­er­punk­t­mäßig nur bei uns.

Halbe ste­hende Vor­wärts­beige — auf San­skrit: ard­ha uttanasana.

Ein Yogastil, der als kör­per­lich fordernd gilt. Aber keine Angst. Die Abläufe und Posi­tio­nen, so wie wir sie im Ash­tan­ga Yoga in der Dres­d­ner Neustadt prak­tizieren, sind für jeden geeignet, der Spaß an der Bewe­gung hat.

Liegstütz im Sonnengruß.

Chat­u­ran­ga dan­dasana, der LIegestütz, ist Teil des Son­nen­grußes im Ash­tan­ga (Vinyasa) Yoga.

Der nach-unten-schauende-Hund ist eine Yogaposition.

Heißt so, wie es aussieht: Nach unten schauen­der Hund.

In der taois­tis­chen Ter­mi­nolo­gie von Yin und Yang ist “Ash­tan­ga Vinyasa Yoga”, so die voll­ständi­ge Beze­ich­nung, ein Yang-Stil. Yin und Yang sind ent­ge­genge­set­zte, aber sich ergänzende Kräfte oder Prinzip­i­en. Dabei ste­ht Yin für weich, pas­siv und ruhig, während Yang hart, aktiv und bewegt bedeutet.

Die Asana-Prax­is des mod­er­nen Ash­tan­ga Vinyasa Yoga , die auf Pat­tab­hi Jois (1915 — 2009) zurück­ge­ht, ist im Kern ein Kraft- und Beweglichkeit­strain­ing. Die Aus­führung ist dynamisch, die Bewe­gun­gen wer­den mit dem Atem synchronisiert.

Die Übungs­folge ist fest­gelegt und in mehrere Serien unterteilt. Die meis­ten Üben­den bewe­gen sich inner­halb der soge­nan­nten 1. Serie. Das tun wir auch. Dabei hal­ten wir uns aber nicht sklavisch an die tra­di­tionelle Rei­hen­folge, son­dern vari­ieren und mod­i­fizieren — angepasst an die Möglichkeit­en und Bedürfnisse der Teil­nehmer sowie die Grund­sätze der Spi­ral­dy­namik®. Klas­sis­cher­weise wer­den die Bewe­gun­gen (“vinyasa”) gezählt (“Count”).

Der Hund, der nach unten schaut - ein armgestütztes Asana.

Der Hund — eines mein­er Lieblings-Asanas.

Die Basic-Kurse ver­mit­teln Anfängern die Prax­is sys­tem­a­tisch in acht Ein­heit­en. Für Fort­geschrit­tene gibt es zwei Übungs­for­mate: “Led class” ist eine geführte Stun­den, also mit Ansage. “Mysore” ist das klas­sis­che For­mat: Jed­er prak­tiziert im eige­nen Rhyth­mus — weit­ge­hend ohne Ansage.

Yoga ist mit­tler­weile ein glob­ales, kein rein indis­ches Phänomen mehr. Ins­beson­dere das Ash­tan­ga Yoga wurde stark bee­in­flusst durch die europäis­che Fit­ness-Bewe­gung, die im 19. und 20. Jahrhun­dert auch nach Indi­en schwappte. Seit sein­er Ent­deck­ung durch Europäer und Amerikan­er in den 60er und 70er Jahren des ver­gan­genen Jahrhun­derts hat sich das Sys­tem des Ash­tan­ga Yoga zu einem der bekan­ntesten Yogastile der Welt entwickelt.